Was die Dermatologie umfasst
Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie schützt vor Krankheitserregern, Wasserverlust und UV-Strahlung, hilft bei der Regulation der Körpertemperatur und spiegelt nicht selten auch Vorgänge im Körperinneren wider. Die Dermatologie befasst sich mit den Erkrankungen der Haut und ihrer Anhangsgebilde, also der Haare, Nägel, Talg- und Schweißdrüsen. Dazu gehören entzündliche Erkrankungen wie Akne, Rosazea oder Psoriasis, Infektionen wie Warzen, gutartige und bösartige Tumoren der Haut, Pigmentstörungen und Gefäßveränderungen.
Dr. med. Beata Obuch ist Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Dermatochirurgie und Lasertherapie. In ihrer Privatpraxis in der Hamburger Innenstadt verbindet sie die klassische Dermatologie mit moderner Diagnostik, kleineren operativen Eingriffen und Laserverfahren. Grundlage jeder Behandlung sind eine persönliche Anamnese und die genaue Untersuchung der Haut. Dr. Obuch erläutert Ihnen den Befund und bespricht mit Ihnen, ob eine Behandlung notwendig ist, welche Möglichkeiten bestehen und wann eine erneute Kontrolle sinnvoll ist.
Wann ein Termin in der Dermatologie sinnvoll ist
Viele Hautveränderungen sind harmlos. Eine Abklärung in der Dermatologie empfiehlt sich dennoch, wenn
- ein Muttermal neu entstanden ist oder sich in Größe, Form oder Farbe verändert,
- eine Hautstelle juckt, nässt, blutet oder über Wochen nicht abheilt,
- Pickel, Rötungen oder Schuppung immer wiederkehren oder Narben und Flecken hinterlassen,
- sich Warzen ausbreiten oder beim Gehen stören,
- übermäßiges Schwitzen den Alltag einschränkt,
- die Haare über längere Zeit vermehrt ausfallen,
- eine regelmäßige Hautkrebsvorsorge ansteht.
Unser Spektrum in der Dermatologie
Hautkrebsvorsorge und Total Body Mapping
Bei der Hautkrebsvorsorge untersucht Dr. Obuch die Haut am ganzen Körper einschließlich Kopfhaut, Händen und Füßen mit einem Lupen-Dermatoskop, einer beleuchteten Vergrößerungsoptik, mit der sich Strukturen in den oberen Hautschichten beurteilen lassen. Der Intimbereich wird dabei nicht untersucht. Muttermale im Genitalbereich sollten zunächst in einer gynäkologischen oder urologischen Praxis festgestellt werden, die genaue Abklärung erfolgt dann bei Dr. Obuch. Ergänzend bietet die Praxis ein KI-unterstütztes Total Body Mapping an. Aufnahmen des gesamten Körpers und gezielte Fotos auffälliger Muttermale machen es möglich, bei späteren Kontrollen Veränderungen im Vergleich zu erkennen.
Muttermalentfernung und kleinere operative Eingriffe
In der operativen Dermatologie werden auffällige Muttermale in einem kleinen Eingriff in örtlicher Betäubung entfernt und in der Regel feingeweblich untersucht. Auch Muttermale, die mechanisch stören, etwa am Hosenbund oder beim Rasieren, oder die als kosmetisch störend empfunden werden, können nach ärztlicher Einschätzung entfernt werden. Dasselbe gilt für weiche, gutartige Hautveränderungen wie Fibrome. Vor jeder Entfernung wird beurteilt, welche Methode geeignet ist: Abklärungsbedürftige Veränderungen werden vollständig herausgeschnitten, damit das Gewebe untersucht werden kann.
Warzen
Warzen sind gutartige Wucherungen der Oberhaut, die durch humane Papillomviren entstehen. Sie sind ansteckend, treten häufig an Händen und Fußsohlen auf und können über lange Zeit bestehen bleiben oder sich ausbreiten. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt von Art, Lage und Anzahl der Warzen ab. In der Praxis kommt unter anderem die Behandlung mit dem Diodenlaser infrage. Hartnäckige Warzen benötigen häufig mehrere Behandlungen, und auch nach der Entfernung können an anderer Stelle neue Warzen entstehen.
Akne und Aknenarben
Akne betrifft nicht nur Jugendliche, sondern häufig auch Erwachsene. Die Behandlung in der Praxis kombiniert äußerlich und innerlich angewendete Medikamente mit ergänzenden Verfahren wie Fruchtsäure-Peelings, einem Ultraschallpeeling, Microneedling und Radiofrequenz-Thermotherapie. Für Narben, die nach abgeheilter Akne zurückbleiben, stehen Verfahren wie der Frax CO2-Laser und das Radiofrequenz-Microneedling zur Verfügung.
Rosazea
Die Rosazea ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung des Gesichts, die meist im Erwachsenenalter beginnt. Typisch sind anfallsartige Rötungen, anhaltende Rötungen von Wangen und Nase, sichtbare Äderchen und bei manchen Betroffenen entzündliche Knötchen und Pusteln, die einer Akne ähneln können. Häufige Auslöser sind Hitze, Sonne, Alkohol, scharfe Speisen und Stress. Die Behandlung verbindet das Meiden persönlicher Auslöser, eine milde Hautpflege und Medikamente. Sichtbare Gefäße können mit dem Diodenlaser behandelt werden. Da die Rosazea chronisch verläuft, zielt die Therapie darauf, Beschwerden und Schübe zu verringern.
Teleangiektasien und Besenreiser
Teleangiektasien sind dauerhaft erweiterte, feine Äderchen, die häufig im Gesicht sichtbar werden, etwa bei Rosazea oder durch Lichtschäden. Besenreiser sind kleine, oberflächliche Venen an den Beinen. Beide sind medizinisch meist harmlos, werden aber oft als störend empfunden. In der Praxis wird hierfür der Diodenlaser dios:blue eingesetzt: Das Laserlicht wird vom roten Blutfarbstoff aufgenommen, das Gefäß erwärmt sich und verschließt sich. Je nach Befund sind eine oder mehrere Sitzungen notwendig. Vor der Behandlung von Besenreisern sollte geklärt sein, ob eine tieferliegende Venenschwäche besteht, die zunächst gefäßmedizinisch abgeklärt werden sollte.
Pigmentstörungen
Zu den Pigmentstörungen gehören Altersflecken, das hormonell beeinflusste Melasma und dunkle Flecken, die nach Entzündungen wie Akne zurückbleiben. Vor jeder Behandlung eines Pigmentflecks steht die dermatoskopische Beurteilung, denn nicht jeder dunkle Fleck ist harmlos. Für gutartige Pigmentflecken kommen Laserverfahren wie der Diodenlaser oder der Frax CO2-Laser in Betracht. Nicht jede Pigmentstörung eignet sich jedoch für eine Laserbehandlung, beim Melasma etwa ist Zurückhaltung geboten. Konsequenter Sonnenschutz ist bei allen Formen ein wesentlicher Teil der Behandlung.
Psoriasis (Schuppenflechte)
Die Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche, nicht ansteckende Erkrankung, die häufig in Schüben verläuft. Typisch sind scharf begrenzte, gerötete Herde mit silbrig-weißer Schuppung, bevorzugt an Ellenbogen, Knien und Kopfhaut. Auch Nägel und Gelenke können betroffen sein. Die Behandlung richtet sich nach Ausdehnung und Schweregrad: Bei leichteren Formen stehen äußerlich angewendete Präparate und eine konsequente Hautpflege im Vordergrund, bei ausgeprägtem Befall kommen verschreibungspflichtige, innerlich wirkende Medikamente infrage. Da die Psoriasis mit weiteren Erkrankungen, etwa des Stoffwechsels oder der Gelenke, einhergehen kann, gehört auch der Blick über die Haut hinaus zur Betreuung.
Photodynamische Therapie (PDT)
Die photodynamische Therapie wird in der Dermatologie vor allem bei aktinischen Keratosen eingesetzt, also bei Vorstufen des hellen Hautkrebses auf lichtgeschädigter Haut. Dabei wird zunächst eine Creme aufgetragen, die die veränderten Zellen lichtempfindlich macht. Nach einer Einwirkzeit wird das Areal mit Licht bestrahlt, wodurch die vorgeschädigten Zellen gezielt zugrunde gehen. Während der Belichtung kann ein deutliches Brennen auftreten, in den Tagen danach sind Rötung, Schwellung und Krusten üblich. Ein Vorteil der PDT ist, dass auch größere Hautareale mit mehreren Veränderungen in einer Sitzung behandelt werden können.
Übermäßiges Schwitzen
Bei der Hyperhidrose produzieren die Schweißdrüsen deutlich mehr Schweiß, als zur Regulation der Körpertemperatur nötig wäre. Da übermäßiges Schwitzen auch ein Hinweis auf andere Erkrankungen sein kann, etwa eine Schilddrüsenüberfunktion, steht am Anfang die Abklärung der Ursache. Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehört die Radiofrequenz-Thermotherapie in Kombination mit Microneedling. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite Schweißbehandlung.
Haarausfall
Vermehrter Haarausfall hat viele mögliche Ursachen, häufig liegt ein Mangel bestimmter Stoffe im Körper zugrunde. In der Praxis wird die Ursache unter anderem mithilfe einer Blutuntersuchung abgeklärt. Als begleitende Therapie kann eine Behandlung mit plättchenreichem Plasma (PRP) infrage kommen. Einzelheiten finden Sie auf der Seite Haarbehandlung.
Weitere Hautveränderungen in der Dermatologie
Auch neu entstandene, veränderte, juckende oder wiederholt gereizte Hautstellen sind ein Thema der Dermatologie und können in der Praxis fachärztlich abgeklärt werden. Nicht immer steht dahinter eine eigenständige Hauterkrankung. Manchmal sind Pflegeprodukte, Medikamente oder Erkrankungen anderer Organe beteiligt, die bei der Anamnese mitbedacht werden.
So läuft ein Termin in der Dermatologie ab
Am Anfang steht das Gespräch. Sie schildern, welche Beschwerden bestehen oder welche Veränderungen Ihnen aufgefallen sind, seit wann sie bestehen und was Sie bereits ausprobiert haben. Anschließend untersucht Dr. Obuch die betroffenen Hautstellen und bei Bedarf die Haut am ganzen Körper, häufig auch mit dem Dermatoskop. Je nach Befund können weitere Untersuchungen sinnvoll sein, etwa eine Blutuntersuchung oder die Entnahme einer Gewebeprobe. Zum Abschluss wird besprochen, ob eine Behandlung notwendig ist, welche Möglichkeiten bestehen, welche Grenzen sie haben und wann eine Kontrolle sinnvoll ist.
Zur Vorbereitung auf den Termin in der Dermatologie hilft es, wenn Sie eine Liste Ihrer Medikamente und der verwendeten Pflegeprodukte, frühere Befunde und gegebenenfalls Fotos von Beschwerden mitbringen, die nur zeitweise auftreten. Erscheinen Sie bei Beschwerden im Gesicht möglichst ungeschminkt.
Grenzen der Behandlung in der Dermatologie
Nicht jede Hauterkrankung lässt sich dauerhaft beseitigen. Chronische Erkrankungen wie Psoriasis oder Rosazea verlaufen in Phasen, die Behandlung zielt hier auf eine Linderung der Beschwerden und eine Verringerung der Schübe. Auch Narben lassen sich verbessern, aber in der Regel nicht vollständig entfernen. Jede Behandlung, ob mit Medikamenten, Laser oder Skalpell, kann Nebenwirkungen haben, über die Sie vorab aufgeklärt werden. Ergeben sich Hinweise auf eine Erkrankung außerhalb der Dermatologie, etwa der Schilddrüse oder der Venen, empfiehlt Dr. Obuch die Mitbehandlung durch die entsprechende Fachrichtung.
Kosten und Abrechnung in der Dermatologie
Derma & Ästhetik ist eine Privatpraxis für Dermatologie. Behandelt werden Privatversicherte und Selbstzahler, gesetzlich Versicherte können die Praxis als Selbstzahler aufsuchen. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Wie hoch die Kosten sind, hängt von den notwendigen Untersuchungen und Behandlungen ab und wird nach der Beratung individuell besprochen. Ob und in welchem Umfang Ihre Versicherung die Kosten erstattet, richtet sich nach Ihrem Tarif. Rein ästhetisch motivierte Behandlungen werden in der Regel nicht erstattet.
Dermatologie in der Hamburger Innenstadt
Die Praxis für Dermatologie befindet sich am Großen Burstah 44, 20457 Hamburg, zwischen Rathaus und Rödingsmarkt. Mit der U3 erreichen Sie die Haltestellen Rathaus und Rödingsmarkt, von dort sind es nur wenige Gehminuten. Durch die zentrale Lage ist die Praxis aus der Altstadt, der Neustadt, der HafenCity und der Speicherstadt schnell erreichbar, und auch aus Eimsbüttel, Eppendorf, Winterhude oder Altona gelangen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut dorthin.
Wenn Sie einen Hautarzt in Hamburg suchen und Wert darauf legen, dass Dermatologie, kleinere operative Eingriffe und Lasertherapie unter einem Dach stattfinden, können Sie einen Termin online über Doctolib oder telefonisch unter 040 307 469 92 vereinbaren. Ihre Ansprechpartnerin für organisatorische Fragen ist Praxismanagerin Marina Bohdan. Mehr über die Praxis und das Team erfahren Sie auf der Seite Die Praxis, alle Kontaktdaten unter Kontakt.
Weiterführende Informationen: Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG), Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums: Hautkrebs




